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Auf dem Weg zum Pastoralen Raum Koblenz

In einer Pressekonferenz am 20. November 2020 hat das Bistum die nächsten Schritte zur Umsetzung der Synodenergebnisse vorgestellt.
Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Ziel ist es, Pastorale Räume zu bilden, die mit den dort zusammengeschlossenen Pfarreien die kirchliche Entwicklung vor Ort gestalten. 

In einem nachsynodalen Schreiben hat Bischof Stephan skizziert, wie er sich die weiteren Entwicklungsschritte vorstellt. Das Schreiben finden sie hier.


Sondierungsphase im Dekanat Koblenz

In einer "Sondierungsphase" soll zur Umsetzung der Bistumssynode die Bereitschaft zu Fusionen der aktuell 172 Pfarreiengemeinschaften und die Bildung der 35 Pastoralen Räume ausgelotet und vorbereitet werden. Genauere Kenntnisse der Situationen in den zukünftigen Pastoralen Räumen zusammentragen, um die jeweils passenden Entwicklungsschritte gemeinsam vorzubereiten: Das ist das Ziel der Sondierungsphase, mit der die Pfarreienreform im Bistum Trier voranschreitet. 

Auch im Dekanat Koblenz hat die Phase gestartet - etwas verspätet durch den Brand im Dekanatsbüro. Bei der Sondierung geht es insbesondere darum, die Bedingungen für mögliche Zusammenschlüsse von Pfarreiengemeinschaften detailliert und umfassend zu betrachten. In den kommenden vier Jahren sollen sich die Pfarreien bzw. Kirchengemeinden auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Sie bilden dann den Pastorale Raum Koblenz, der in seinem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Die neue Raum soll helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen, indem dieser die Pfarreien unterstützt und für verbindliche Entwicklung sorgen.

Der Bischof hat sieben Personen beauftragt, diesen Prozess in Koblenz zu intiieren und zu begleiten. Sie gehen auf die Verantwortlichen vor Ort zu und suchen den Austausch. „Wie gestaltet sich die personelle Situation in der Pfarrei? Gibt es Vakanzen im Bereich der Hauptamtlichen? Können Ämter in ehrenamtlichen Räten noch gut besetzt werden?“, werden einige der Fragen sein, die es zu stellen gilt. Doch auch der wirtschaftliche Rahmen, in dem sich die Kirchengemeinde (zukünftig) bewegen kann, und natürlich die Frage nach einer Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Kirchengemeinden sind Schwerpunkte des Austauschs. Daher sind die kirchlichen Gremien, Verbandsvertretungen und Verantwortlichen im Dekanat sowie Pfarreien wichtige Ansprechpersonen.

So entsteht ein Überblick über Entwicklungsschritte, die für die Zusammenschlüsse der Pfarreien und zur Gründung des Pastoralen Raumes notwendig sind. Für die Bistumsleitung ergibt sich daraus eine Übersicht über den jeweiligen zeitlichen Rahmen, der dem örtlichen Fusionsprozess eingeräumt werden muss, und welchen Klärungs- und Begleitungsbedarf es auf dem Weg noch gibt. 

Für das Dekanat Koblenz wurden folgende Personen für diese Aufgabe beauftragt:

Marione Bauer
Michael Frevel
Guido Goliasch
Gabriele Kloep-Weber
Markus Krogull-Kalb
Christiane Schall
Benedikt Schmitt

Weiterführende Informationen und Materialien finden Sie hier.

Der Weg der Sondierung

Was ich noch wissen möchte ...

Wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gerne mit uns in Kontakt. Wir greifen Ihre Fragen auf, die Sie uns gerne  per Mail schicken können.



Erste Projekte im Rahmen der Umsetzung der Synode in Koblenz

Wanderungen mit spirituellen Impulsen rund um Koblenz 2020

Geh los ... und komm bei Dir an!

Einfach aufbrechen, losgehen, unterwegs sein – dazu laden wir bei unseren Wanderungen ein. 

Sich einlassen auf das, was in der Natur an 
tiefer Kraft und Gottesgegenwart berühren mag.
Auf ausgesuchten Wegen in wunderschönen Landschaften sich selbst und anderen begegnen,
dem Nachgehen, was bewegt, da verweilen, wo tiefe Ruhe und Besinnung spürbar wird. 

Während der Wanderung werden Impulse zum Thema der Wanderung angeboten. Lassen Sie sich inspirieren und wählen Sie, was zu Ihnen passt!

Alle weiteren Informationen und Termine finden Sie auf der Startseite dieser Homepage im Kalender.

12 Orte - 12 Worte

12 Orte – 12 Worte – im Dekanat Koblenz“ ist ein Projekt im Rahmen der Umsetzung der Trierer Bistums-Synode.

Ziel war es, ein Jahr lang (von Advent 2018 bis Advent 2019) einmal im Monat an jeweils einem anderen Platz auf je unterschiedliche Weise „Ein gutes Wort im öffentlichen Raum“ zu sagen.

Die jeweiligen Themen und Aktivitäten orientieren sich am Kirchenjahr und an den Bedürfnissen und Lebenssituationen der Menschen an den ausgewählten Orten. Den Auftakt bildet die Einladung zur Stille, inmitten des Einkaufstrubels im Advent. Am Ende der Reihe steht die Ermutigung, selber Gutes zu tun (wie die Heiligen des Monats November). Dazwischen geht es um das Unterwegs-Sein, um schöpferische Pausen, um Beistand und Segen, um die Kraft der Verwandlung und himmlische Aussichten, spielerische Lebendigkeit, heilsame Quellen und paradiesische Früchte, sowie die Zusage der Würde und des Wertes jedes Einzelnen.

Am 12. März 2019 war das gute Wort ein Wort aus dem Matthäusevangelium: ich will euch erquicken. Mt 11,28

Dazu waren Liegesessel um einen aus blauen Tüchern gelegten Teich gestellt, auf denen man sich ausruhen konnte. Zur Erquickung gab es Mandarinen und Brausepulver auf den Weg. Viele suchten das Gespräch, bewunderten die Atmosphäre, aber nur wenige trauten sich, sich hin zu legen. Es könnte ja der Chef einen sehen und denken, man hätte nichts zu tun…die Menschen setzen sich auch selbst unter Druck, leider keine Zeit, so hörte man oft.  Aber das kleine Lesezeichen mit dem Strandbild nahmen doch viele mit und vielleicht wirkt das auch.