Herzlich willkommen im Dekanat Koblenz - online

Dekanat Koblenz

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf der Homepage des Dekanats Koblenz. Sie soll Ihnen ein wenig Orientierung und Überblick zum Leben der katholischen Kirche im Raum Koblenz geben.

Zur katholischen Kirche im Raum Koblenz gehören acht Pfarreiengemeinschaften und viele verschiedene kirchliche Einrichtungen.

 

Hier finden Sie eine kurze Übersicht über aktuelle Termine und Veranstaltungen und neue Informationen.

Termine und Veranstaltungen

Dezember

  • 26. November bis 23. Dezember (täglich) - 17.30 Uhr: Der andere Advent (Citykirche)

  • 04. Dezember - 17 Uhr: Evensong St. Kastor

    Information zum Programm finden sie hier

  • 05. Dezember - 19 Uhr: Katholisches Forum im Cusanus Gymnasium

    Die Zeit gehört uns - Widerstand gegen das Regime der Beschleunigung

     

    Referent: Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, SJ, Ludwigshafen

  • 06. Dezember - 9.30 bis 12 Uhr Ökumene-ImBiss (Ev. Gemeindehaus Vallendar)

    Weiter Informationen: hier

  • 11. Dezember - 15 Uhr: Aussendungsfeier "Friedenslicht von Bethlehem" der DPSG (Citykirche)

    Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der in der Region ansässigen Verbände wollen den Auftrag von Lord Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, folgen und sich für eine bessere Welt einsetzen. Deshalb versuchen sie mit kleinen Schritten Frieden und Verständigung zu fördern. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem steht dabei für Hoffnung auf Frieden, welche alle Menschen - unabhängig von Religion und Nationalität  - verbindet.

    Mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem in Deutschland soll ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung gesetzt werden.

    Bei der diesjährigen Friedenslichtaktion „Frieden: Gefällt mir“ steht der Austausch und die Vernetzung aller Friedenspfadfinderinnen und Friedenspfadfinder über das Internet sowie die Sozialen Netzwerke (#friedenslicht) im Mittelunkt. Denn das Netz verbindet „alle Menschen guten Willens“ und kann dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes - „ein Europa in Frieden“ - zu verbreiten.

    Über 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland sind dazu eingeladen, das Netz dafür zu nutzen, um Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, „die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“, ganz so, wie Baden-Powell es ihnen in seinem Abschiedsbrief ans Herz gelegt hat.

    Die Flamme wird in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und von Vertretern der international anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug oder Auto wird das Licht am Sonntag, 11. Dezember, in nahezu alle Städte in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden.

    Die Koblenzer Pfadfinderverbände laden auch in diesem Jahr wieder am 3. Advent um 15,00 Uhr in die City-Kirche am Jesuitenplatz ein, um im Rahmen einer ökumenischen Aussendungsfeier das Friedenslicht zu verteilen. Die Leitung hat Weihbischof Jörg Michael Peters und Superintendent Rolf Stahl.

    Um das Friedenslicht sicher mit nach Hause nehmen zu können, wird darum gebeten, Laternen oder Windlichter mitzubringen.

  • 22. Dezember - 19.30 Uhr: Take a Break (Citykirche)

    Am 22. Dezember findet wieder Take a break in der Citykirche in Koblenz statt. Wer sich eine Auszeit gönnen möchte, ist herzlich Willkommen zum Impuls, der um 19.30 Uhr beginnt. Wie bei den vergangen Malen wird es auch dieses Mal wieder nach der kurzen Auszeit die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein bei einer Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken geben. 

Januar

Februar

März

April

Mai


    Vorschau


      Informationen

      Kirche und Menschen - Koblenz City

      Ökumenisches Gedenken der Reichspogromnacht in der City-Kirche

      Ins rechte Licht gerückt

      Die Gebietsführung der Hitlerjugend zieht im Oktober 1933 in die „Alte Burg“
      Das Photo zeigt das Amt für Volkswohlfahrt in der Neustadt. Erinnerung an die Zeit, wo soziale Fürsorge nur noch den „würdigen“ Volksgenossen galt.

      Gleich nach der Begrüßung durch Dekanatsreferentin Christiane Schall sahen die Gottesdienstbesucher auf ein vertrautes Koblenzer Photomotiv, aber in verstörendem Kontext. Der Schloßvorplatz, als „Thingstätte“ der Nationalsozialisten für die Ersten-Mai-Feierlichkeiten dekoriert und bevölkert.

      Photographischer Faschismus, so die einleitende Deutung der Nazi-(Bild)-Propaganda durch Pastoralreferent Manfred Henkes. Da wird das Völkische mitsamt seinem Führerkult inszeniert, gut ausgeleuchtet, das Dunkle aufgehellt, das Harte weichgezeichnet, das Schlimme ausgeblendet. Schon 1933: Alles ins rechte Licht gerückt. Alles im Bild, doch viele wollten lieber nicht im Bilde sein.

      Die Gestalter des Gedenkens schafften es eindrucksvoll auch im weiteren Verlauf, die Indoktrinierung mit der perfiden antisemitischen Ideologie des reinrassischen  Arier-Deutschtums sichtbar werden lassen. Auch dank erhellender Hintergrundtexte aus Geschichte und Literatur, wie zum Beispiel das von Claudia Krekeler intensiv vorgetragene Gedicht „Lied einer deutschen Mutter“ von B. Brecht. Dort heißt es am Ende: „Sah das braune Hemd dich tragen, habe mich nicht dagegen gestemmt. Denn ich wusste nicht, was ich heut weiß: es war dein Totenhemd.“

      Zu Beginn jedes thematischen Teils ein Koblenzer Photo aus dieser Zeit. Da zeigte ein Bild das Lutherfest am Kaiser-Wilhelm-Ring (htg. Friedrich-Ebert-Ring) vom 19.11.1933. Superintendent Rolf Stahl zitierte u.a. aus der Predigt des Reichsbischofs, der die „Errettung unseres Volkes“ durch Adolf Hitler als „ein Geschenk aus Gottes Hand feierte“. Ein weiteres Beispiel sei noch erwähnt: ein Photo aus den Dreißiger Jahren zeigt ganz unschuldig den Blick vom Löhrrondell in die Löhrstraße. Martin Witte, Mitglied der Vorbereitungsgruppe, erinnerte an den zeitgeschichtlichen Hintergrund: Nicht weit davon damals das Kaufhaus der Warenhauskette Hermann Tietz, schon im Sommer 1933 „arisiert“ und auf Druck der NSDAP umbenannt zur „westdeutschen Kaufhof AG“. Die jüdische Familie Tietz, nur ein Beispiel für die vielhunderttausendfachen Enteignungen in den folgenden Jahren. Nach der Reichspogromnacht wurde die Arisierung bis zur entschädigungslosen staatlichen Enteignung jüdischen Vermögens radikalisiert. Zu den großen Arisierungs-Gewinnern gehörten die Großindustrie, vor allem der IG-Farben-Konzern, die Flick-Gruppe und Großbanken.

      Am Ende des Gedenkens die nachdenklich-beunruhigende Frage: Was bleibt uns heute? Die Antwort an diesem Abend – und hoffentlich auch darüber hinaus: Bilder-lästiges Erinnern! Denn das alles sind nicht nur Photos. Ins rechte Licht gerückt, geben sie eine leise Ahnung, was immer noch bis heute christlich-jüdischer Auftrag sein muß. Das Erinnern – mit Bildern und Worten. Ein unbeugsames Erinnern, den millionenfachen Opfern des Holocaust geschuldet.

      Das waren nicht nur Photos am Gedenkabend des 9.11. Und gerade deshalb die Aufforderung der übrigen Mitwirkenden, Pfarrer Staymann von der Altkatholischen Pfarrgemeinde und Thomas Krekeler aus dem Dekanat Koblenz: Schaut auch heute genau hin, wenn sich manche ins Bild setzen, scheinbar „alternativ für Deutschland“, um das „Völkische“ wieder hoffähig zu machen. Natürlich ohne Flüchtlinge.

      Auch diesem Heute widerstehen, den neuen Opfern geschuldet, dazu ermutigten die Veranstalter, das Dekanat Koblenz, der Ev. Kirchenkreis und die Alt-kath. Pfarrgemeinde St. Jakobus an diesem Abend. Musikalisch einfühlsam begleitet durch die Gülser Musikgruppe Zores & Bagaasch.

      Evensong 2016/2017

      Rollenwechsel: Filme jenseits des Mainstreams

      Neue Homepage "Jugend im Dekanat Koblenz"

      Informationen rund um die Jugendarbeit im Dekanat Koblenz finden sich nun auf einer neuen Homepage.

      Auf der Homepage der Jugend im Dekanat Koblenz findet ihr wichtige Infos und Angebote um euch in der Jugendarbeit zu engagieren, fortzubilden oder einfach so an spannenden Angeboten teilzunehmen.

      Bitte dem Link folgen:

      Jugend im Dekanat Koblenz

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