Herzlich willkommen im Dekanat Koblenz - online

Dekanat Koblenz

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf der Homepage des Dekanats Koblenz. Sie soll Ihnen ein wenig Orientierung und Überblick zum Leben der katholischen Kirche im Raum Koblenz geben.

Zur katholischen Kirche im Raum Koblenz gehören acht Pfarreiengemeinschaften und viele verschiedene kirchliche Einrichtungen.

 

Hier finden Sie eine kurze Übersicht über aktuelle Termine und Veranstaltungen und neue Informationen.

Termine und Veranstaltungen

Januar

Februar

März

  • 03. März - Weltgebetstag der Frauen

  • 05. März - 17 Uhr: Evensong St. Kastor

    Information zum Programm finden sie hier

  • 15. März - 20 Uhr: Feridun Zaimoglu - Evangelio. Literaturlesung (Citykirche Jesuitenplatz)

    Literaturlesung - Eintritt: 15 Euro

    Die Versuchungen des Bibelübersetzers – Feridun Zaimoglu überrascht mit einem „teutschen“ Roman! 


    4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Gänzlich unfreiwillig, denn er ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Dort sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche. 
    Der Landsknecht Burkhard, ein ungeratener Kaufmannssohn, Katholik und Anhänger der alten Bräuche, ist Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt … 
    Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens. 


    Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Berliner Literaturpreis (2016) und dem Preis der Literaturhäuser (2012). 2015 war er Stadtschreiber in Mainz.

  • 17. März: Frauenfilmabend zum Equal-Pay-Day (Kornpfortstr. 15)

  • 23. März - 19 Uhr: Rollenwechsel - Filmabend in der Citykirche Koblenz

    Filme jenseits des Mainstreams mit Einführung und im Anschluss: Einladung zum Filmgespräch!

April

Mai

    Juni


    Vorschau


      Informationen

      Kirche und Menschen - Koblenz City

      Ökumenisches Gedenken der Reichspogromnacht in der City-Kirche

      Ins rechte Licht gerückt

      Die Gebietsführung der Hitlerjugend zieht im Oktober 1933 in die „Alte Burg“
      Das Photo zeigt das Amt für Volkswohlfahrt in der Neustadt. Erinnerung an die Zeit, wo soziale Fürsorge nur noch den „würdigen“ Volksgenossen galt.

      Gleich nach der Begrüßung durch Dekanatsreferentin Christiane Schall sahen die Gottesdienstbesucher auf ein vertrautes Koblenzer Photomotiv, aber in verstörendem Kontext. Der Schloßvorplatz, als „Thingstätte“ der Nationalsozialisten für die Ersten-Mai-Feierlichkeiten dekoriert und bevölkert.

      Photographischer Faschismus, so die einleitende Deutung der Nazi-(Bild)-Propaganda durch Pastoralreferent Manfred Henkes. Da wird das Völkische mitsamt seinem Führerkult inszeniert, gut ausgeleuchtet, das Dunkle aufgehellt, das Harte weichgezeichnet, das Schlimme ausgeblendet. Schon 1933: Alles ins rechte Licht gerückt. Alles im Bild, doch viele wollten lieber nicht im Bilde sein.

      Die Gestalter des Gedenkens schafften es eindrucksvoll auch im weiteren Verlauf, die Indoktrinierung mit der perfiden antisemitischen Ideologie des reinrassischen  Arier-Deutschtums sichtbar werden lassen. Auch dank erhellender Hintergrundtexte aus Geschichte und Literatur, wie zum Beispiel das von Claudia Krekeler intensiv vorgetragene Gedicht „Lied einer deutschen Mutter“ von B. Brecht. Dort heißt es am Ende: „Sah das braune Hemd dich tragen, habe mich nicht dagegen gestemmt. Denn ich wusste nicht, was ich heut weiß: es war dein Totenhemd.“

      Zu Beginn jedes thematischen Teils ein Koblenzer Photo aus dieser Zeit. Da zeigte ein Bild das Lutherfest am Kaiser-Wilhelm-Ring (htg. Friedrich-Ebert-Ring) vom 19.11.1933. Superintendent Rolf Stahl zitierte u.a. aus der Predigt des Reichsbischofs, der die „Errettung unseres Volkes“ durch Adolf Hitler als „ein Geschenk aus Gottes Hand feierte“. Ein weiteres Beispiel sei noch erwähnt: ein Photo aus den Dreißiger Jahren zeigt ganz unschuldig den Blick vom Löhrrondell in die Löhrstraße. Martin Witte, Mitglied der Vorbereitungsgruppe, erinnerte an den zeitgeschichtlichen Hintergrund: Nicht weit davon damals das Kaufhaus der Warenhauskette Hermann Tietz, schon im Sommer 1933 „arisiert“ und auf Druck der NSDAP umbenannt zur „westdeutschen Kaufhof AG“. Die jüdische Familie Tietz, nur ein Beispiel für die vielhunderttausendfachen Enteignungen in den folgenden Jahren. Nach der Reichspogromnacht wurde die Arisierung bis zur entschädigungslosen staatlichen Enteignung jüdischen Vermögens radikalisiert. Zu den großen Arisierungs-Gewinnern gehörten die Großindustrie, vor allem der IG-Farben-Konzern, die Flick-Gruppe und Großbanken.

      Am Ende des Gedenkens die nachdenklich-beunruhigende Frage: Was bleibt uns heute? Die Antwort an diesem Abend – und hoffentlich auch darüber hinaus: Bilder-lästiges Erinnern! Denn das alles sind nicht nur Photos. Ins rechte Licht gerückt, geben sie eine leise Ahnung, was immer noch bis heute christlich-jüdischer Auftrag sein muß. Das Erinnern – mit Bildern und Worten. Ein unbeugsames Erinnern, den millionenfachen Opfern des Holocaust geschuldet.

      Das waren nicht nur Photos am Gedenkabend des 9.11. Und gerade deshalb die Aufforderung der übrigen Mitwirkenden, Pfarrer Staymann von der Altkatholischen Pfarrgemeinde und Thomas Krekeler aus dem Dekanat Koblenz: Schaut auch heute genau hin, wenn sich manche ins Bild setzen, scheinbar „alternativ für Deutschland“, um das „Völkische“ wieder hoffähig zu machen. Natürlich ohne Flüchtlinge.

      Auch diesem Heute widerstehen, den neuen Opfern geschuldet, dazu ermutigten die Veranstalter, das Dekanat Koblenz, der Ev. Kirchenkreis und die Alt-kath. Pfarrgemeinde St. Jakobus an diesem Abend. Musikalisch einfühlsam begleitet durch die Gülser Musikgruppe Zores & Bagaasch.

      Evensong 2016/2017

      Rollenwechsel: Filme jenseits des Mainstreams

      Neue Homepage "Jugend im Dekanat Koblenz"

      Informationen rund um die Jugendarbeit im Dekanat Koblenz finden sich nun auf einer neuen Homepage.

      Auf der Homepage der Jugend im Dekanat Koblenz findet ihr wichtige Infos und Angebote um euch in der Jugendarbeit zu engagieren, fortzubilden oder einfach so an spannenden Angeboten teilzunehmen.

      Bitte dem Link folgen:

      Jugend im Dekanat Koblenz